Das wahre Geheimnis der Black Hat SEO

SEO ist Suchmaschinenoptimierung.

Ob die entsprechenden SEOs sich nun dessen bewusst sind, oder nicht, man kann sie in Schwarz und Weiß einteilen, mit vielen Grau-Zwischentönen.

Weisse Suchmaschinenoptimierer, also White Hat SEOs haben Google (oder anderen Suchmaschinen) gegenüber eine weisse Weste, d.h. Sie wenden keinerlei künstliche Tricks und Techniken an, um ihre Webseite in Google nach vorne zu bringen.

Zwischen schwarz und weiss gibt es Massen an SEOs, die sich in der Grauzone dazwischen befinden. Viele tausenden Webmaster benutzen Techniken, die natürlich ihre Webseiten in die Top 10 bringen sollen.
Alte Beispiele dafür sind manuelles Gästebuch-Spamming, oder noch weniger grau der Eintrag in hunderte und tausende von Webkatalogen, einfache Linktauschs… (oder sind die schon schwarz? – wenn man Google fragt, sicher JA :-D )

Und die ganz Schwarzen Optimierer (oder soll ich gleich Spammer sagen…), das sind dann die Black Hats
Ein Black Hat SEO nutzt JEDE nur erdenkliche Chance, um seine Webseiten (bei richtig tiefschwarzen Profi-SEOs sind es Zehntausende oder mehr Seiten…) in Google und anderen Suchmaschinen weitestmöglich nach vorne zu bringen – und dafür ist jedes Mittel gerade recht.
Sei es Robots mit verschiedenen Aufgaben durchs Netz schicken, wie in jedem Blog seinen Kommentarspam abzuliefern (Beliebte Themen sind: Viagra, Cialis, Phentermine, Poker, Sex,…), Gästebücher zuspammen, Weiterleitungen, Cloaking, Landing- und Doorway-Pages und und und…

Aber bringt das noch was? Google soll doch angeblich die Gästebücher ignorieren, und in Blogs sind die Links oft mit einem rel=”nofollow” versehen oder gleich geschützt…

Tja, aber einen Robot muß man ja nicht nach Stunden bezahlen… und wenn es von 100 Blog auch nur eines gäbe, daß völlig unbedarft und ohne Spamschutz in der Welt herumsteht und der Spameintrag dort funktioniert… dann ist doch schon was gewonnen und nach 100.000en von solchen Einträgen kommen schon schnell ein paar Links zusammen…

Das gleiche gilt für Gästebücher. Wenn ich manuell 1000 Guestbooks zuspamme und davon wirken nur 10, lohnt sich das natürlich nicht, aber wenn das der Robot erledigt, sind die 10 Links besser als keiner…
…und bei 10.000 Projekten, die man so zieht, werden vielleicht noch ein paar von Google gesperrt und die anderen 9.000 Seiten werden mind. zu einigen Keyword-Kombis gut gefunden werden und so ein paar Tausend Euro oder Dollar im Monat einfahren…

Was ist also das wahre Geheimnis der Black Hat SEOs ?
Man muß genau wissen, was man tut und dann bringt die Masse das Geld rein…
Zum Black Hat wird man nicht über Nacht, man ist entweder so geboren oder in solche Kreise hineingewachsen. :-D
Bei mir ist weder das eine, noch das andere der Fall. Aber ich bewundere die Black Hats irgendwie und war vielleicht auch immer ein bißchen neidisch auf ihr technisches Wissen. ;-)

Das wahre Geheimnis des Black Hat SEO…? Gibt es das überhaupt? Wenn ja, werden es die wenigen Wissenden wahrscheinlich für sich behalten…
Das Wichtigste ist wie auf jedem Erfolgsweg auch hier eine Riesenportion Durchhaltevermögen, Intelligenz, Intuition,… und die richtige Vision!


6 Reaktionen zu “Das wahre Geheimnis der Black Hat SEO”

  1. Guido

    Ja, wo sind sie denn, die ganzen Black-Hat-Projekte. Ehrlich gesagt sehe ich in den Serps schon seit einiger Zeit gar nicht mehr solche Projekte. Verdienen die Black Hatter ehrlich noch viel Geld damit?

  2. Charisma

    Naja, ich würde sagen, daß die Black Hatter nur noch Ihr umfassendes Wissen nutzen, um sich jetzt und in Zukunft als Graue oder Weisse Hütte Ihre Brötchen zu verdienen. Früher das das mal ganz ganz anders, aber wem sag ich das… *seufz*

    Richtige Black Hat Projekte werden in der Tat in den Google-Serps nicht mehr gefunden – oder wenn, werden sie innerhalb kürzester Zeit wieder gekickt. Google ist mittlerweise sehr schnell bei sowas geworden…. :-(

  3. Medienguru

    Genau so ist es:
    Sein Wissen aus früheren schwarzen und tiefschwarzen Zeiten, als Google noch nicht so “schlau” oder besser gesagt, noch nicht so wissend war, kann man heute nur noch als sehr gutes Basiswissen für weisse und graue Projekte nutzen ;-)

  4. Jens

    Hallo Blog Guy,

    ein interessanter Artikel zum Thema, wie man seiner Konkurrenz schaden kann (nicht machen!!!):
    Artikel: der Suchmaschinen Konkurrenz schaden

    manche verstehen ja unter dem Wort Black Hat sogar Leute, die sich ihrer Konkurrenz einfach entledigen, ich meine bei Web.de war sowas zu lesen.

  5. awm-central

    Naja, die blackies gibt es noch und sie werden auch noch gut gelistet (manchmal – und wenn dann auch nur für kurze Zeit), aber eher auf google.com und auf englisch, vielleicht vergessen das einige. Blackhats in Deutschland / die auf deutsche keys optimieren sind eher selten, oder?

  6. Geld gut verdienen

    Ich denke nur so geht es auf Dauer. Ist doch wie bei vielem im Leben…erst kommt man vielleicht weiter mit nicht so rechten Dingen …nur auf Dauer setzt sich das andere eh durch!

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